Es ist nicht sinnvoll, dass Kommunalpolitik ausschließlich von den gewählten Gemeinderäten und dem Bürgermeister bestimmt wird. Denn dadurch werden in geradezu fahrlässiger und ignoranter Weise die vielseitigen Talente und die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger einer Gemeinde außer achtgelassen.
In unserer aufgeklärten Zeit darf und soll sich jede Bürgerin und jeder Bürger an der öffentlichen Diskussion beteiligen.

Mit der öffentlichen Plattform www.pastettenforfuture.de oder auch www.baschdingforfuture.de möchten wir die Möglichkeit für alle Bürger schaffen, auf kommunaler Ebene in der Gemeinde Pastetten Ideen, Anregungen und auch Beiträge zu laufenden Diskussionen einzubringen und auch neue Themen anzuschneiden.

Auch wenn diese Seite derzeit von der Wählergruppe Reithofen-Harthofen (WRH) initiiert wird, könnte mittelfristig die Administration der Seite an jemand anderen, z. B. die Gemeinde selbst übertragen werden. Die WRH legt Wert darauf, dass die Plattform absolut überparteilich ist und allen Bürgern zur Verfügung stehen soll.

Jeder Bürger der Gemeinde kann sich einbringen, Beiträge per E-Mail an die Administratoren zu schicken. Selbstverständlich muss darauf geachtet werden, dass Persönlichkeitsrechte Einzelner nicht verletzt und die allgemein übliche „Netikette“ eingehalten wird. Sollten Bedenken gegen die Veröffentlichung sprechen, werden wir dies mit dem Autor besprechen. Damit soll einer missbräuchlichen Nutzung der Seite verhindert werden.

Beispiel Carsharing:
Carsharing bedeutet, dass Fahrzeuge zur Nutzung von mehreren Fahrern genutzt werden können. Vielleicht kann damit das eine oder andere Zweitfahrzeug ersetzt werden. Die Fahrzeuge können besser ausgelastet und sinnvoller genutzt werden. Dies hat soziale, gesellschaftliche aber auch nachhaltige Vorteile. Konzepte dieser Art gibt es heute in jeder größeren deutschen Stadt, aber auch einige kleinere Kommunen setzten dieses Prinzip schon um.
www.share-now.com
www.mikar.de

Vorstellbar ist die Anschaffung von 2 Fahrzeugen in der Gemeinde. Es wird ein Elektrofahrzeug als 4-Sitzer und ein weiteres Fahrzeug als Transporter/Bus angeschafft. Mit dem PKW können Besorgungsfahrten, Arztfahrten für Senioren, Familienausflüge oder ähnliches gefahren werden. Mit dem Transporter sind Gemeinschaftsfahrten möglich, Vereine könnten Fahrten zu Wettkämpfen oder Trainingseinheiten mit einem Fahrzeug unternehmen oder auch private Ausflüge in größerer Gruppe könnten damit durchgeführt werden. Eigentümer ist die Gemeinde, diese stellt die Fahrzeuge zur Verfügung und übernimmt Steuer, Versicherung, Wartung und Unterhalt der Fahrzeuge.

Die Fahrzeuge werden per App oder in der Gemeinde reserviert, über einen Dienstleister kann die Verwaltung des Carsharing geleistet werden. Benötigt die Gemeinde das Fahrzeug, sind die Fahrzeuge blockiert und stehen nicht zur Verfügung. Wenn die Gemeinde die Fahrzeuge nicht benötigt stehen sie für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde zum Mieten bereit. Abgerechnet wird nach gefahren Kilometern und Nutzungszeit elektronisch durch einen Dienstleister.

3 Meinungen zu “baschdingforfuture.de

  1. Interessanter Vorschlag! Sowas wäre einen Versuch wert. Ggf. mit der Nachbarschaftshilfe oder einem Pool von ehrenamtlichen Fahrern ergänzen…das könnte besonders älteren Personen wieder eigene Mobilität verschaffen.

  2. Die Dirndlschaft Buch bietet Versorgungsfahrten für „Risikogruppen bei Corona“ an. Eine nette Idee – einfach und einfach saugut! Danke!

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